IFK@Zoom: Vortrag Philipp Sperner: VON DER FREUNDSCHAFT ZWISCHEN MAUS UND KRÄHE ODER DIE ERFINDUNG DER INDISCHEN MITTELSCHICHTSMORAL

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Die Wiederentdeckung des Arthaśāstra im Jahre 1909 bedeutete eine kleine Sensation. Für indische Intellektuelle war der antike Text – den Max Weber als machiavellistischer als Machiavelli selbst bezeichnet hatte – der deutlichste Beweis dafür, dass in Indien neben der idealistischen Metaphysik des Hinduismus auch eine säkulare politische Philosophie entwickelt wurde und somit die Fähigkeit zur nationalen Selbstverwaltung außer Zweifel stand.

IFK@Zoom: Lecture Elisabeth Weber: DIVERGENT WORLDS. ON THE DIFFICULTY (AND JOY) OF TRANSLATING EPISTEMIC DISCONCERTMENT

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This talk will inquire into the »epistemic disconcertment« between divergent practices of knowledge creation. Drawing on the resonances between Emanuele Coccia’s plant humanities and the »ecology of practices« of translators of …

IFK@Zoom: Vortrag Kerstin Mayerhofer: »UND SIE BLUTEN WIE DIE FRAUEN«. GESCHICHTE EINES ANTISEMITISCHEN MOTIVS

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Ein Kanon von christlichen Quellen ab dem 12. Jahrhundert beschreibt den jüdischen Mann als von einem abnormen Blutungsleiden Betroffenen. Diese Blutung wird als Form »männlicher Menstruation« verstanden und als ein christliches Sinnbild für die religiöse und soziale Minderwertigkeit der Juden.

IFK@Zoom: Vortrag Susanne Ristow: »When too perfect, dann lieber Gott böse«. Kulturvirologische Betrachtungen zur künstlerischen Sprache der Fluxus-Akteur*innen

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Am Beispiel der viralen Praxis einer Auswahl intermedialer Fluxus-Werke wird die Weitergabe von Dada-Mikroben und Fluxus-Viren an Punk und digitale Partizipationskultur vorgestellt und ein aktueller Ausblick auf Prozesse der Viralität jenseits der Pandemie gewagt.

IFK@Zoom: Workshop Rebecca Ladewig: Eindringliche Zeichen. Elemente einer Kultur- und Bildgeschichte des Pfeils

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Pfeil (Objekt) und Pfeil (Zeichen): Welcher Zusammenhang besteht zwischen diesen Ausdrücken? Wie sind eines der ältesten Zeichen des Menschen und dessen erste technologisch avancierte Fernwaffe aufeinander bezogen, wie hängen die in den Tier- und Jagdszenen auftauchenden Pfeildarstellungen der Fels- und Höhlenmalereien des Jungpaläolithikums mit der gleichzeitigen Verbreitung und Durchsetzung von Pfeil und Bogen als Jagdwaffe zusammen? Diese Fragen bilden den Hintergrund und Ausgangspunkt für den Workshop zur Kultur- und Bildgeschichte des Pfeils.